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Mückenstich

Von einer Mücke gestochen zu werden ist eine unangenehme Sache. Aber wie finden die Mücken das Opfer und warum juckt und brennt die betroffene Stelle?

Die Mücken werden von dem ausgeatmeten Kohlendioxid und den Körperdüften des Wirtes angelockt. Der Duftfahne entnehmen die Informationen über das Opfer und die Richtung, in der sich das Opfer befindet.

Bei dem Einstich selbst entstehen keine oder sehr geringe Schmerzen. Nur wenn der eindringende Stechrüssel an einem Schmerznerv streift oder den trifft, merken wir den Stich. Dabei ist die Empfindlichkeit der Opfer sehr unterschiedlich.
Mückenstich

Mücke
Foto: pixelio/M. Marten

Die allergische Reaktion nach dem Stich, die von Juckreiz begleitet wird, löst nicht der Stich selbst sondern die Proteine, die die Stechmücke dem Wirt bei dem Stich einspritzt um die Gerinnung des Blutes zu stoppen, aus.

Es existieren unzählige Hausmittel die Körperreaktionen auf den Mückenstich mildern und die Heilung beschleunigen sollen. Beispiele:

1. Man behauptet, dass die Proteine durch Wärme zerstört werden. Deswegen wird es empfohlen etwas warmes, z.B. eine Tasse Kaffe (oder Tee) für ca. eine Minute an die betroffene Stelle zu halten. Dabei ist Vorsicht geboten um Verbrennungen zu vermeiden.

2. Eine durchgeschnittene Zwiebel nehmen und mit der Schnittstelle den Mückenstich einreiben. Der Zwiebelsaft soll den Juckreiz mindern.

3. Oft wird es empfohlen, die juckende Stelle mit Essig einzureiben. Der Juckreiz soll dann verschwinden und die Einstichstelle schneller abheilen.

Bewehrt haben sich auch Mittel aus der Apotheke, die kühlende und pflegende Substanzen enthalten und allergische Reaktionen des Körpers auf die Mückenstiche mindern.
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